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Kurze
Geschichte der Grand Prix Serie
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von Heide BRUNEDER (Wien/Österreich)
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English |
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Zacharias, Baur
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Die
Idee dieser Wettkampfserie kam 1993 aus Deutschland. Der
damalige Vizepräsident des Welt-Turnverbandes FIG, Hans-Jürgen
Zacharias, und der Geschäftsführer des Schwäbischen
Turnerbundes, Herr Robert Baur, schlugen dies der
Europäischen Turn-Union (UEG) vor, um die Rhythmische
Gymnastik intensiver der Öffentlichkeit zu präsentieren. |
Die
besten Gymnastinnen der Welt sollten in einer
Rangliste geführt und darüber hinaus auch Preisgeld bezahlt
werden – was erstmalig in der Rhythmischen Gymnastik war.
Mit diesen Voraussetzung war auch ein gewisses
Medieninteresse garantiert, was wiederum die Nationen motivieren
sollte, solche hochkarätigen Wettkämpfe zu organisieren. Deutschland
nahm zu einigen Ländern Kontakt auf, um Unterstützung für diese
Idee zu erhalten. In zahlreichen Sitzungen mit der UEG entstand das
erste Regelwerk und 1994 wurde die erste Grand Prix Serie mit den Ländern
Niederlande, Ukraine, Frankreich, Deutschland und Finale in Österreich
durchgeführt.
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Die
UEG übernahm für diese Grand Prix Serie zwar das Patronat,
jedoch waren es aus finanziellen Gründen keine offiziellen
UEG-Wettkämpfe. Heide Bruneder, die Präsidentin des
Technischen Komitees Rhythmische Gymnastik, wurde von der
UEG als Verantwortliche für die Grand Prix Turniere
eingesetzt.
Ein
internationales Grand Prix Komitee wurde 1995 gegründet und
Heide Bruneder als Vorsitzende gewählt. Als Geschäftsstelle
(Sekretariat) wurde damals Deutschland festgelegt. |

Heide Bruneder (AUT)
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Durch
dieses
Komitee wird nach wie vor das Reglement laufend ergänzt und
verifiziert. Für jeden Wettkampf wird ein Supervisor eingesetzt der
die strikte Einhaltung der Regeln zu überwachen hat.
Die
Medien und die Öffentlichkeit zeigten großes Interesse für diese
Wettkämpfe, zumal der Start der besten Gymnastinnen der Welt
garantiert ist. Die Grand Prix Serie bekommt von Jahr zu Jahr größere
Bedeutung und ist ein Fixpunkt im Internationalen Gymnastik-Kalender.
Jedes Jahr zeigen mehr Nationen Interesse an der Durchführung von
Grand Prix Wettkämpfen, sodass das Komitee 2006 gezwungen war, eine
Limitierung von max. 12 Veranstaltungen festzulegen.
Aufgrund
des speziellen Charakters der Wettkämpfe sind die Organisatoren
verpflichtet, den Teilnehmerinnen besondere Konditionen während
ihres Aufenthaltes zu gewähren.
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Ursula Born (GER)
Präsidentin des
Grand Prix Komitees
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Seit
2001 hat Frau Ursula Born (St.
Wendel) aus
Deutschland den Komitee-Vorsitz inne
- Österreich hat nun
die Geschäftsstelle übernommen.
Seit Beginn dieser Grand Prix Serie sind die Länder
Niederlande, Deutschland, Frankreich, die Ukraine und
Österreich die ausrichtenden Organisatoren.
Länder wie Russland, Weißrussland, Israel und Bulgarien
kamen später hinzu. |
Bisher
einmalig haben auch die Slowakei, Griechenland und Slowenien einen
Grand Prix organisiert.
Seit 2006 sind die Tschechische Republik und erstmals 2007 auch
Spanien (Marbella) in die Liste der Grand Prix-Ausrichter
eingetragen.
Es ist zu wünschen, dass sich diese interessante Wettkampf Serie
noch weiter entwickelt und der Rhythmischen Gymnastik zu noch mehr
Popularität in der Weltöffentlichkeit verhilft.
Terminschwierigkeiten mit den insgesamt 10 Weltcup-Veranstaltungen
der F.I.G. führen 2011 zu einer reduzierung von ehemals 8 auf 6
Grand-Prix-Wettbewerbe im vorolympischen Jahr.
* Heide Bruneder, Grand Prix Komitee
- Wien, Österreich |